Über RdRR

retterdesrock-aufkleber

Unser altes Logo (2007).
Wie Sie sehen spielte der Do-it-yourself-Gedanke eine große Rolle.

retter_des_rock_logo

Unser aktuelles Logo (2014). Der ursprüngliche Comic-look ist einem klareren Design gewichen.

 

 

 

 

 

 

 

Sie kennen das vielleicht:
Da haben Sie eine grandiose Platte produziert, aber diese bescheuerten A&R-Typen bei Universal interessiert das überhaupt nicht, weil die gerade eine neue, nach Schublade soundso klingende Band promoten müssen und dafür leider den ganzen Jahresetat für Künstleraufbau bereits verbrannt haben.

Und die Typen bei den hippen Indielabeln haben auch keinen Bock, denn Sie kommen nicht aus Berlin/Hamburg/NewYork/Reykjavík, und obwohl man Ihre Songs generell gut findet, weiß man nicht, wie man Sie und Ihr Baby der Spex verkaufen kann.

So oder zumindest ganz ähnlich ging es Tommy Finke im Jahr 2007.
Das Album „Repariert, was Euch kaputt macht!“ war fertig, aber an eine Veröffentlichung durch eine Plattenfirma war nicht zu denken.

Also gründete Tommy Finke kurzerhand selbst das Ein-Mann-Label Retter des Rock Records (Ein Name, der irgendwie bescheuert ist, aber auch gut klingt, wenn man ihn gurgelt.), ließ eine Vinyl- und eine CD-Version des Albums pressen, programmierte einen kleinen Shop und harrte der Dinge, die da kommen mögen, während die klassische Plattenindustrie den Bach runtergehen sollte.

Irgendwann meldete sich dann Spaceman Spiff bei Tommy. Er habe seine erste Platte „Bodenangst“ fertig, wüsste aber auch nicht, wo er die rausbringen sollte. Also half Tommy hier bei der Veröffentlichung, und inzwischen ist der gute Spaceman Spiff beim Hamburger Label GHVC gelandet.

Damit war der Weg frei für die vielen darauf folgenden Veröffentlichungen die hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, aus deutschsprachigen Künstlern bestehen, die Tommy im Laufe der Jahre kennengelernt hat.

Aber machen Sie sich jetzt um Gottes Willen nicht die Mühe, uns Demos zuzuschicken. Wir werden Ihnen vermutlich nicht antworten. Wir sind jetzt nämlich selber so ein hippes Indielabel und arbeiten gerade an einer gaaaaaaanz großen Sache. Aber Mal im Ernst: gehen Sie mit uns ein Bier trinken, dann ergibt sich vielleicht was.